Biografiearbeit

Warum wir sind wie wir sind

Menschen, die mit Menschen arbeiten, können im besonderen Maße durch Biografiearbeit profitieren, in dem sie „sich selber auf die Schliche kommen“, wie ich es gerne sage.
In der Reflexion und dem Ergründen eigener typischer Verhaltensmuster und Überzeugungen entstehen Zusammenhänge, die im Erleben und der Selbstwirksamkeit begründet sind.

Gerade für die Balance zwischen Nähe und Distanz in Beziehungen bringt Biografiearbeit oftmals einen Erkenntnisgewinn, der die Sichtweise auf die eigene Tätigkeit positiv beeinflusst.

Es kann ein neuer Umgang entstehen, wenn emotionale Blockaden rational beleuchtet werden können, beispielsweise eine Übertragung, die in diesem Satz zum Ausdruck kommt: „Nun weiß ich, an wen der Klient mich erinnert. An meinen Onkel väterlicherseits, den ich nie so wirklich habe leiden können“.

„Ich werde tun, was ich will.

Ich werde ich selbst sein.

Und ich werde rausfinden, wer das ist.“

(Emma Watson)

Workshop zur Biografiearbeit                  

Was versteht man unter Biografiearbeit?

Welche Auswirkung haben Geheimnissen auf die Entwicklung des Kindes?

Wie gestalte ich Biografiearbeit im pädagogischen Alltag/Familienleben?

Welche Methoden gibt es in der Biographiearbeit?

Wie ist meine eigenen Haltung, Psychodynamik in Bezug auf die Herkunftsfamilie ?

Wie wirkt sich meine innere Haltung auf das Kind und das familiäre Zusammenleben aus?

Wie kann ich mit Lücken in der Biografie des Kindes umgehen?

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um über die Geschehnisse aus der Vergangenheit und die leiblichen Eltern zu sprechen?

Fragen und Beispielen aus Ihrer Praxis.

Die genannten Inhalte sind beispielhaft und orientieren sich am jeweiligen Arbeitsfeld und an Ihren Interessen.